Kraftfahrerausbildung 2014 - Technisches Hilfswerk Sarstedt

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Kraftfahrerausbildung 2014

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Kraftfahrer beim THW: Helfen will gelernt sein
Einen Führerschein sollten die Kraftfahrer des Technischen Hilfswerkes idealerweise mitbringen. Mit dem Erwerb der Fahrerlaubnis dürfen sie aber noch nicht automatisch die bundeseigenen Fahrzeuge bewegen.
Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer übernehmen als Kraftfahrer
eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe: Sie müssen ihre Mitstreiter sicher an den Einsatzort bringen. Da das THW als Bundesanstalt deutschlandweit eingesetzt wird (zuletzt beim Hochwasser an der Elbe), müssen die Kraftfahrer nicht nur schnelle Einsatzfahrten mit Blaulicht und Martinshorn trainieren, viel wichtiger ist für sie die Fahrt im „geschlossenen Verband“. Der Sinn eines Verbandes ist, alle Einsatzfahrzeuge gemeinsam an den Einsatzort heranzuführen.

„Die Fahrt im Verband ist eine Sache, die man im Privatleben nie machen wird.“ berichtet Ausbilder Marc Warneke „Deshalb haben wir uns dieses Thema für zwei Samstagsdienste vorgenommen. Die Schwierigkeit besteht vor Allem darin, den Verband geschlossen zu halten, also keine fremden Fahrzeuge zwischen unseren zu haben.“ Das würde die Kolonne nämlich unnötig auseinanderziehen.

Nach einer Rundtour durch den Landkreis Hildesheim, stand aber noch ein ganz weiterer Punkt auf dem Programm: Das sichere Rangieren der Fahrzeuge. Das mag in Bezug auf den Geländewagen des Ortsverbandes noch einfach klingen, gewinnt aber an Anspruch, wenn der rund zwölf Tonnen schwere Gerätekraftwagen 1 (GKW 1) mit Anhänger rückwärts bewegt werden soll. „Oftmals haben wir am Einsatzort wenig Spielraum.“ erklärt Warneke „Selbst mit einem Einweiser ist eine Rückwärtsfahrt dann schwierig.“

Insgesamt drei Tage haben sich die Kraftfahrer und Kraftfahrerinnen Zeit genommen – übrigens: THW-Helferinnen schrecken auch nicht vor großen Fahrzeugen zurück: Nanette Rathke fährt den GKW 1 des Ortsverbandes. „Den Führerschein habe ich sogar beim THW machen können!“ erzählt die Lehrerin begeistert.

Am letzten Tag hatte Warneke dann noch eine weitere Fahrt im Verband geplant, diesmal mit einem größeren Autobahnanteil. Als Abschluss wurde es dann nochmal spannend: Auf dem Sarstedter Schützenplatz musste ein GKW den anderen abschleppen – mit Anhänger!

Marc Warneke stellte seinen Kameradinnen und Kameraden ein sehr gutes Zeugnis aus: „Alle haben konzentriert und motiviert mitgearbeitet – so macht Ausbildung allen Spaß!“

Apropos Ausbildung: Alle neuen Katastrophenschützer durchlaufen eine einjährige Ausbildung in der sie alle Handgriffe lernen – und neue Kameradinnen und Kameraden sind natürlich gerne gesehen im Sarstedter Ortsverband, damit die Truppe genauso schlagkräftig bleibt, wie beim Hochwasser im vergangenen Jahr. Interessierte finden alle Infos hier.

 
 
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