Nachwuchs-Sorge beim THW - Technisches Hilfswerk Sarstedt

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Nachwuchs-Sorge beim THW

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Bitte nicht falsch verstehen: Am vergangenen Wochenende hatte der THW-Nachwuchs die Sorgen!

Ohne Ausbildung geht im Katastrophenschutz nichts. Zu groß ist die Gefahr, in die sich die freiwilligen Helferinnen und Helfer in ihrer Freizeit begeben, um ihren Mitmenschen zu helfen.

Zwei Termine standen am Samstag auf dem Programm: Die Grundausbildungsprüfung im Ortsverband Helmstedt und die Prüfung für Atemschutzgeräteträger im Ortsverband Gifhorn – beides unter Beteiligung Sarstedter Retter.

Zur
Grundausbildung entsandte der Sarstedter Ortsverband drei Helfer. „Wir verlangen von unseren Helfern Nichts weniger, als dass sie mit jeglichem Gerät sicher umgehen können, um Personen und Sachwerte zu schützen!", umschrieb Dirk Höltgebaum (THW-Ortsbeauftragter in Helmstedt) den Inhalt der Grundausbildungsprüfung. Dabei handelt es sich um eine sehr kurze Zusammenfassung dessen, was Helferinnen und Helfer des THW lernen müssen. Die Grundausbildung dauert etwa ein halbes Jahr und umfasst handwerkliche Themen, wie auch Rechtliches und Theorie rund um den Bevölkerungsschutz.

Der Sarstedter Ortsbeauftragte Christian Rathke war als Prüfer mit dabei – und vielleicht auch als moralische Unterstützung – zumindest konnte er persönlich Daniel Ernst, Daniel Warnke und Gregor Wolff zur bestandenen Prüfung gratulieren. Die drei dürfen sich jetzt Helfer nennen und mit in Einsätze fahren.

Nach dem Bestehen der Grundausbildung geht es aber für alle Ehrenamtlichen im THW noch weiter. Dazu gehört unter anderem die Fortbildung zum „Atemschutzgeräteträger" (AGT). Auch das THW muss – wie die Feuerwehr – ohne Luft von außen arbeiten können, zum Beispiel in der Nähe von Feuern.


Dafür nahmen Nanette Rahtke, Sebastian Maspohl und Markus Langenberg an einer Ausbildung mit anschließender Prüfung teil. Das Sarstedter Team musste sich an zwei Wochenenden nicht nur körperlich beweisen, die wohl größte Herausforderung ist es, sich in Rauch und Dunkelheit zu orientieren – um das zu simulieren, werden den Prüflingen die Glasscheiben der Atemmasken zugeklebt.
„Unter Atemschutz zu arbeiten ist eine echte Herausforderung!“ sagt Maspohl stolz. „Man kann sich nicht so gut bewegen, sieht wenig und trägt die Atemluftflaschen auf dem Rücken. Da ist jeder gewohnte Handgriff schwieriger, als unter normalen Bedingungen.“

Trotzdem meisterten die Sarstedter alle Aufgaben mit Bravour und somit ist der Technische Zug des Ortsverbandes um drei Atemschutzgeräteträger und Rathke, Maspohl und Langenberg um einige spannende Erfahrungen reicher!

Mitmachen beim Technischen Hilfswerk kann jeder, der die gesundheitlichen Grundvoraussetzungen erfüllt. Ausbildung und Ausstattung werden vom Bund übernommen. Jugendliche können ab 10 Jahren in die Jugendgruppe eintreten und ab 17 Jahren an der Grundausbildung teilnehmen. Ab 18 Jahren dürfen Helferinnen und Helfer dann im Technischen Zug oder Stab eingesetzt werden.



Alle Fotos wurden von Georg Link und Jannes Boehme zur Verfügung gestellt.


 
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