Wieder am alten Platz: Rössings Glocke ist zurück - Technisches Hilfswerk Sarstedt

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Wieder am alten Platz: Rössings Glocke ist zurück

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Nach etwa acht Monaten Reparaturzeit hat der Kirchturm in Rössing seine Glocke zurück. Im vergangenen November hatte das THW Sarstedt die 200 Kliogramm schwere Bronzeglocke bereits   aus dem Kirchturm geborgen. Jetzt haben die Ehrenamtlichen sie wieder zurück gebracht.


Erleichtert wurde die Aufgabe dadurch, dass die Krone der Glocke, an der sie aufgehängt wird, restauriert wurde und sie somit leichter angeschlagen werden kann.
"Das spart uns Zeit!" erläutert Tobias Göhler (Gruppenführer 1. Bergungsgruppe) "Im Vergleich zum letzten Mal können wir die vorhandenen Ösen nutzen und müssen die Glocke nicht extra einbinden."

 
 

Zehn freiwillige Helferinnen und Helfer sind pünktlich um 08:00 Uhr aus Sarstedt angerückt, um mit schwerem Gerät die Last in den etwa 18 Meter hohen Kirchturm zu heben.

Erschwert wird die Aufgabe dadurch, dass die Glocke nicht einfach nur nach oben gezogen, sondern auch zweimal in der Horizontalen bewegt werden muss, da der Kirchturm in seiner 1000jährigen Geschichte viele Umbauten hinter sich gebracht hat.

"Für uns wird das Ganze dadurch umso interessanter!" betont Christian Rathke (Zugführer) "Gerade die Arbeit auf engem Raum müssen wir regelmäßig trainieren." Bei Bergungseinsätzen in eingestürzten Gebäuden haben die Spezialisten des THW auch wenig Platz zum arbeiten.

So bietet eine Einsatzübung wiedie in Rössing nicht nur eine Abwechslung vom Ausbildungsalltag, sondern fordert die Ehrenamtlichen gleichzeitig. Gerade die Bewegung der schweren Glocke in drei Ebenen ist kniffelig und muss sehr vorsichtig ausgeführt werden.

Am Ende der Aktion konnten die Sarstedter THW-Helferinnen und -Helfer mit sich zufrieden sein: Die Rössinger Glocke war genau im Zeitplan im Glockenturm. Die endgültige Montage wurde dann von einer Fachfirma übernommen.


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